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Chun Mees sind die FOP`s ( flowery
orange pekoes) der Gruenen Tees - von Kennern hoch
geschaetzt wegen ihres leicht herben, erfrischenden
und blumigen Geschmacks. Um anregende Wirkung zu erzielen,
sollte man ruhig hoeher dosieren. Der Tee darf allerdings
keinesfalls laenger als 90 Sek. ziehen. Nur dann schmeckt
er, so die Japaner, "wie der Nachgeschmack eines guten
Rates". So sollen die aetherischen Oele des Gruenen
Tees schwere Gedanken erleichtern und uns in wohltuende
Entspannung versetzen. Das im Gruenen Tee enthaltene
Epigallocatechingallat soll Viren toeten, die Entstehung
von Krebs und Herzinfarkten blockieren und den Blutzuckerspiegel
von Diabetikern senken. Kein einziges synthetisches
Medikament weist ein solch breites Wirkungsspektrum
auf!
Die Koffeinanteile des Gruenen
Tees koennen je nach Sorte sehr unterschiedlich sein.
So enthalten jeweils 100 Milliliter Gun Powder 36
Milligramm Koffein, Bancha 13 Milligramm Koffein.
Mit 46 Milligramm besitzt der Gruene Tee aus den Haengen
des japanischen Mount Fuji, aehnlich dem Schwarzen
Darjeeling, den hoechsten Koffeeingehalt. Aufgrund
seines hohen Gerbstoffanteils ist die Wirkung des
Gruentee-Koffeins jedoch erheblich geringer. Galten
frueher die krebshemmenden Saponine als giftig, so
ist man sich heute sicher, dass kaum eine andere Substanz
derartig wirksam Fette im Darm binden kann und so
deren Uebertritt in den Blutkreislauf verhindert -
ein hochwirksamer Schutz also vor fetthaltigen Ablagerungen
in den Blutgefaessen. Ein weiterer Vorteil von Gruentees:
Selbst nach dem Aufkochen ist der hohe Gehalt an Vitamin
C noch in Fuelle vorhanden.
Doch die traditionsreiche Pflanze
kann noch mehr: Sie staerkt das Immunsystem, stuetzt
den Kreislauf, hilft bei Infektionen und Pilzerkrankungen
der Haut, bei Erkrankungen des Verdauungssystems,
bei Mangelerscheinungen an Zaehnen u. Knochen.
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