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Gunpowder
stammt aus der ersten Pflueckung, die ungefaehr
im April stattfindet. Die jungen Blaetter werden
zu Kuegelchen verarbeitet und springen, daher
der Name, beim uebergiessen auf.
Um anregende
Wirkung zu erzielen, sollte man hoehere Dosierungen
verwenden. Der Tee darf allerdings keinesfalls
laenger als 90 Sek. ziehen. Nur dann schmeckt
er, so die Japaner, "wie der Nachgeschmack eines
guten Rates". So sollen die aetherischen Oele
des Gruenen Tees schwere Gedanken erleichtern
und uns in wohltuende Entspannung versetzen.
Das im Gruenen Tee enthaltene Epigallocatechingallat
soll Viren toeten, die Entstehung von Krebs
und Herzinfarkten blockieren und den Blutzuckerspiegel
von Diabetikern senken. Kein einziges synthetisches
Medikament weist ein solch breites Wirkungsspektrum
auf!
Die Koffeinanteile
des Gruenen Tees koennen je nach Sorte sehr
unterschiedlich sein. So enthalten jeweils 100
Milliliter Gun Powder 36 Milligramm Koffein,
Bancha 13 Milligramm Koffein. Mit 46 Milligram
besitzt der Gruene Tee aus den Haengen des japanischen
Mount Fuji, aehnlich dem Schwarzen Darjeeling,
den hoechsten Koffeeingehalt. Aufgrund seines
hohen Gerbstoffanteils ist die Wirkung des Gruentee-Koffeins
jedoch erheblich geringer. Galten früher
die krebshemmenden Saponine als giftig, so ist
man sich heute sicher, dass kaum eine andere
Substanz derartig wirksam Fette im Darm binden
kann und so deren Uebertritt in den Blutkreislauf
verhindert - ein hochwirksamer Schutz also vor
fetthaltigen Ablagerungen in den Blutgefaessen.
Ein weiterer Vorteil von Gruentees: Selbst nach
dem Aufkochen ist der hohe Gehalt an Vitamin
C noch in Fuelle vorhanden.
Doch die
traditionsreiche Pflanze kann noch mehr: Sie
staerkt das Immunsystem, stuetzt den Kreislauf,
hilft bei Infektionen und Pilzerkrankungen der
Haut, bei Erkrankungen des Verdauungssystems,
bei Mangelerscheinungen an Zaehnen u. Knochen.
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